Lydia hat es ja bekanntlich der Liebe wegen in das schicke Städtchen im Landkreis Schmalkalden-Meiningen verschlagen. Klar daher, dass sie sich die Chance zum Start beim Quasi-Heimrennen nicht nehmen ließ. Auch wenn es in den vergangenen Wochen gesundheitlich nicht optimal lief, und sich dazu das Rad noch technisch eine Auszeit nahm, war die Vorbereitung eher so… na ja. Aber: Auf den 40 Runden auf dem knapp ein Kilometer langen Kurs konnte sie in einem 36er Schnitt gut mithalten.
Mal wieder zeigte sich: Wer Kurven fahren kann, hat klar mehr vom Radsportleben. Trotz ekligem Gegenwind konnte Lydia sich so immer an einem Hinterrad festbeißen und war bis zum Schlusssprint mit bei der „Musik“. Dort aber war ein Begleitfahrzeug so nahe, dass sich Lydia entschloss, besser nicht durchzuziehen. Gute Entscheidung, denn auch der dritte Platz ist ein tolles Ergebnis und der Pokal sowieso ein schicker Hingucker. Prima gemacht. Schön auch, dass die Veranstaltung ausgezeichnet organisiert war und vorbildliche Verpflegung bot.
Neben Lydia war ein weiterer Blau-Gelber am Start. Christoph. Der startete in der Amateurklasse und konnte am Ende eine schicke Platzierung einfahren. Platz 6 für ihn. Ausgezeichnet.





