Die neu zur ZG gestoßene Annika stellte sich am vergangenen Sonntag erstmals dem Triathlon im 70.3-Format. Heißt: 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und als Sahnehäubchen dann noch einen Halbmarathon von 21,1 km obendrauf.

Obwohl sie in der Vorbereitungsphase aufgrund eines Sturzes mit dem Rad eine verletzungsbedingte Zwangspause einlegen musste, kam sie bestens vorbereitet und auf den Punkt topfit an den Start. Was aufgrund des Schichtdiensts im Krankenhaus und den daraus resultierenden Trainingszeiten nicht selbstverständlich ist. 

Wohlwissend, dass das Schwimmen nicht zu ihrer Paradedisziplin gehört und aus Respekt vor der Gesamtdistanz, ließ sie es verhältnismäßig geruhsam angehen. Aus Sicherheitsgründen – wer das schäumende Wasser von den Triathlons kennt, weiß warum – erst im Brustschwimmen und erst später im Kraulstil. Lief dann doch besser als befürchtet. Schwupps durch die Wechselzone und drauf aus Rad und damit zur Schokoladendisziplin. Nach anfänglichen Zweifeln, ob sie das Tempo auf die gesamten 90 km durchhält, wurde sie immer zuversichtlicher und drehte ab der Mitte richtig auf. Dazwischen immer ordentlich mit Gels und Getränken versorgen. Am Schluß der Radstrecke stand sensationell die viertschnellste Zeit von 93 Starterinnen der Altersklasse auf der Anzeige. Respekt.

Dann runter vom Rad und rein in die Laufschuhe. Trotz anfänglicher Beschwerden im Sprunggelenk lief es von Kilometer zu Kilometer besser. Und mit diesem Flow ging’s in beeindruckenden 1:51:21 über die Halbmarathondistanz. 

Macht am Schluß den 9. Platz (von insgesamt 93) in der Altersklasse (18 – 24 Jahre)

Weitere Zahlen gefällig?

70. von 516 Frauen

622. von 2.033 insgesamt

Gratulation zur Leistung und zum Ergebnis.