Mal unter uns: RTF, oder Radtrourenfahrt, klingt schon etwas arg teutonisch hölzern. Hey, German Cycling: Dafür sollte man sich doch besser etwas wohlklingendes einfallen lassen. Rouvé etwa als Kombination von Route und Vélo. Und weil’s so schön ist, eben eine Bon Rouvé. Das geht doch viel besser von von der Zunge. Dann klappt’s auch wieder mit den Aktiven in diesem Bereich. In diesem Sinne war unsere RTF aber eindeutig bereits eine Bon Rouvé.

Insgesamt schickten wir an diesem Tag 257 Aktive auf die vier Strecken. Viele wollten dabei nicht allein losfahren und warteten darauf, um 9 Uhr Anschluss zu finden. Entsprechend voll wurde es kurzzeitig vor dem UNI Bootshaus. Als sich das Treiben aufgelöst hatte, gab es für einige Teile des Orga-Teams eine kurze Verschnaufpause – dafür waren dann die blau-gelben Helfer an den Verpflegungspunkten gefragt.

Das Wetter hätte ein klein wenig schicker sein dürfen an diesem Tag, aber dennoch kein Grund zum Meckern. Kein Regen, das war das Wichtigste. Wobei: Ebenso wichtig war es für uns, aus der Kritik vom vergangenen Jahr gelernt zu haben. Durch das neue Meldeverfahren gab es absolut keinen Stress mehr bei der Anmeldung, die Strecken waren um die wenigen Macken korrigiert und die Verpflegung auf der Strecke war auf echt gutem Niveau. Entsprechend viele glückliche Gesichter gab es auch im Ziel zu sehen.

Fazit: Wir hatten Spaß und hoffen, dass es allen Aktiven auch Spaß gemacht hat. Einige Verbesserungsmöglichkeiten werden wir in unserem Nachgespräch zusammenführen. So wird es im nächsten Jahr noch ein wenig schicker – versprochen.