Eine Fülle an eigenen Events hat uns an den vergangenen Wochen an den Rand des Radsportwahnsinns gebracht. So viele Blau-Gelbe waren eingebunden, da brauchte es eine kurze Kommunikationsfunkstille – jetzt aber die Aufarbeitung.


Los ging’s mit dem Bergzeitfahren Dead on Dörnberg am 29. August. Bernd hatte sich wieder perfekt um die Genehmigungen der Kommunen und die Informationen für die Anrainer gekümmert, die Strecke versprach recht einfach gesichert werden zu können, der Ablauf eines Zeitfahrens sowieso easy – ätschibätsch, hätt’s de gerne so gehabt… Letzten Endes führten zwei simple Fehler dazu, das Chaos ausbrechen zu lassen.

Und so lief’s: Durch einen Startzeitfehler gleich zu Beginn, war die Zeitnahme im Ziel komplett struwwelig. Das Ganze beruhigte sich zwar im Lauf der Veranstaltung, dann aber führte kurz vor Ende ein Einschreibfehler für weiteres Stirnrunzeln. Letztlich dauerte die Ergebnisfindung eine gefühlte Ewigkeit – und wenn denn niemand gestorben ist, warten wir immer noch auf korrekte Ergebnisse in Rad-Net. Echt schade, denn die Strecke ist super und es spricht eigentlich nichts dagegen, es in 2027 zu wiederholen. Ok, die zig Siegerehrungen in gefühlt 100 Klassen und die Ehrung der Bezirksbesten möchten wir sicher nicht mehr so umsetzen, aber sonst… Die Kombination mit dem HessenBergCup ist keinesfalls die dümmste Idee.

Sportlich waren Daniel und Luis bei den Amateuren auf den Plätzen 3 und 4 prima platziert. Dahinter Paul (7), Steffen (8), Konrad (9), Samuel (12) und Simon (13) – dazu noch Julian, Jonathan auf den Plätzen zwei und drei und Kidane (15) bei den Jedermenschen. Klasse, dass so viele Jungs am Start waren. Bei den M2 fuhr Christoph auf einen guten vierten Platz und in der M4 fuhr Hans-Jürgen ebenfalls auf Platz vier.

In den Nachwuchsklassen fahren in der U17 Ole auf Platz 3, Ata bei seinem ersten Versuch auf Platz 5 und in der U15 fuhren Mio und Mattis auf 3 und 4 hintereinander ins Ziel. Abgerundet wurde alles von Marcel, der in der U11 auf Platz 2 fährt. Sehr schick, ihr alle.


Dann das Einläuten der Cross-Saison in Baunatal. Schon am Freitag wurde der Kurs aufgebaut, damit der Samstag voll im Zeichen unseres Rennens stehen konnte, dass in diesem Jahr auch zum ersten Mal in die Serie CX-Cup Niedersachsen eingebunden war. Wie immer geht ein dickes Danke raus nach Baunatal. Die Strecke ist ein Gedicht und macht einfach nur Spaß. Und nach anfänglichem Pessimismus über die Meldezahlen waren am Tagesende auch Holger und Roman zufrieden. Eine klare Verbesserung zum letzten Jahr – weitermachen ist angesagt.

Herausragend aus blau-gelber Sicht ist derzeit Maxi. Egal, welches Rennen, er liefert ab. Sein Sieg in der U15 sah so locker-leicht aus, wie es aussehen muss, wenn jemand besonders schnell unterwegs ist. Großartig. Kaum weniger großartig machte es Mattis. Wer hätte gedacht, dass er sofort so gut mit dem CX zurechtkommt? Am Ende wäre es aber fast noch schief gegangen. Viel zu früh nahm er raus, eine Zentimeterentscheidung. Noch einen halben Meter weiter, und er wäre klar auf Rang drei gelandet; ein toller zweiter Platz für ihn. In der U11 setzte sich Marcel durch, auch ein schöner Sieg für ihn, Manuel landete dahinter auf Platz 2.

Beim zweiten Rennen fuhren Jürgen und Andreas bei den Masters 3 auf die Plätze 7 und 8 und Ole gewann die U17. Sehr schön, dass Steph erneut bei den Masters Frauen am Start stand und auf Rang 5 fuhr – gegen die frisch gebackene Vize-Europameisterin im Gravel, Birgit Jüngst vom Cycle.Invest Delta-Bike Crossteam, war sowieso kein Kraut gewachsen; ähnlich souverän gewann René Hördemann vom KSV Baunatal die Masters 2 der Männer.

Schließlich die Elite der Männer und was für eine Überraschung: Totgesagte leben länger. André fuhr ein grandioses Rennen und landet hinter dem Sieger, Matteo Oberteicher vom RC Endspurt Herford auf Platz 2. Gelernt ist eben gelernt. Gratulation an André. Das schicke Teamergebnis komplettierten Niklas (5) und Ben (9). Exzeptionell. In der U19 erreicht Finn Platz 1, bei den Jedermännern landeten Noah auf Platz 2 und Jan auf Platz 3. Diesen erstaunlichen Tag voller Comebacks setzte Jasmin mit Platz 2 bei den Jederfrauen die Kirsche auf.


Am Sonntag dann endlich der Abschluss des Wochenendes mit dem MTB-Rennen und dem Finale im Hessen-Cup. Noah und Roman waren als Kommissäre im Einsatz, Holger und viele weitere Blau-Gelbe sorgten für eine sichere Strecke. Danke für so viel Engagement. Herausragend.

Und sportlich? Klar, Maxi – wer sonst? Der Hessenmeister im MTB und Cross-Sieger vom Vortag machte sofort alles klar. Nicht den Hauch einer Chance für das Feld. Sicher und souverän gewann er die U13 und konnte im Anschluss gleich mehrfach auf das Siegerpodest springen. Wir verneigen uns.