Die Bergmeisterschaften Nordrhein-Westfalens im Drive Resort Bilsterberg sind kein Spaziergang – schon gar nicht für die U13. Steigungen von bis zu 23 % machen die Strecke zu einer echten Mutprobe. Doch Maxi schien das alles wenig zu beeindrucken. Er zeigte sich in bestechender Frühform und meisterte die drei Runden mit großer Souveränität.
Gleich zu Beginn des Rennens bildete sich ein klares Bild: Zwei Gruppen formierten sich und Maxi übernahm mit Joris Töller aus Langenhagen schnell die Führung. Die ersten beiden Runden verliefen als ein spannendes Duell der beiden Spitzenfahrer. Doch in der letzten Runde zeigte Maxi, was echten Killerinstinkt ausmacht. Am finalen Anstieg setzte er die entscheidende Attacke und fuhr schließlich als Sieger über die Ziellinie – nach 26:07 Minuten. Joris folgte acht Sekunden später, während der Drittplatzierte, Tom Wächter aus Herford, bereits über eine Minute Rückstand hatte.
Besonders bemerkenswert: Während viele der Konkurrenten auf aerodynamisch und gewichtstechnisch optimiertes High-End-Material setzte, bewies Maxi, dass auch mit weniger Top-Ausrüstung Spitzenleistungen möglich sind. Manchmal zählt eben mehr der Fahrer als das Material.
Bergziege mit Durchhänger
Nicht für jeden verlief der Tag im Bilsterberg nach Plan. Zoe, ebenfalls in der U13 am Start, ging mit einer guten Vorbereitung und entspannt an den Start. Doch der gewaltige Anstieg wurde ihr zum Verhängnis – am Ende stand ein DNF. Das ist natürlich ärgerlich, besonders weil Zoe eigentlich als „Bergziege“ viel Spaß beim Fahren nach oben hat. Aber: solche Tage gehören zum Sport dazu. Jetzt heißt es analysieren, lernen und beim nächsten Mal wieder voll angreifen. Denn klar ist: Zoe zeigt Kampfgeist und hat jeden Menge Lust auf Leistung. Die Saison ist lang, und die nächste Chance kommt bestimmt.


