Mit dieser Kraft war unsere gleichnamige Trainingsgruppe (The UUs), nicht zu verwechseln mit dem ähnlich klingenden Flugtier, am Wochenende im Cross unterwegs.

Bei den Hessischen Meisterschaften auf der gefühlt anderen Seite des Äquators in Offenburg waren Zoe (U13w), Emil (U11), Gustav (U17) sowie Joshua in der Elite unterwegs. 

Eine wirklich anspruchsvolle Strecke mit intensivem Sandanteil, knackigen Rampen und einer Fülle an Kurven verlangte von der Technik alles. Zoe und Emil mussten zuvor noch einen kurzen Lauf bestehen, bevor es auf die Räder ging – und wer will schon laufen, wenn man auch fahren könnte? Egal, durchgebissen. Auf dem Rad lief es für beide super. Zoe musste in der Gesamtwertung nur zwei Fahrerinnen passieren lassen, war aber am Ende souverän die schnellste und beste Hessin. Applaus, Applaus. Emil war der jüngste Teilnehmer im Feld und machte das ebenfalls super. Auch ein Sturz auf dem Schotter brachte ihn nicht aus dem Konzept. Ein exzellenter zweiter Platz. Gratulation.  Am Ende noch für den Papa das Highlight: Ulle war vor Ort und ließ sich auch gerne ablichten. Danke sehr.

Viel mehr Durcheinander dann bei Gustav. So schlecht, wie mancher denkt, ist seine Technik gar nicht. Dennoch fehlt noch das letzte Quäntchen “Smoothness”, um auch die Kurven und vermeintlich einfachen Passagen schneller zu durchfahren. Hinzu kam bei ihm gleich eine ganze Fülle an Abstiegen. Und da wissen wir ja: Ganz vorn mitspielen kannst du nur, wenn du auf dem Rad bleibst. Am Ende insgesamt ein guter neunter Platz, aber – klar doch – souveräner Hessenmeister mit fast drei Minuten Vorsprung. Super gemacht. 

Ganz, ganz viel Pech hat derzeit Joshua. Der kommt super in das Rennen rein, beißt sich vorn fest und ist auf dem besten Weg ganz nach oben aufs hessische Podium, aber dann schlägt er eine ganz große Welle im Sand, der Reifen pellt sich vom Vorderrad, da hilft auch kein Laufeinsatz mehr zum Depot; das Rennen war erledigt. Was für ein Ärger. Drücken wir die Daumen, dass der Cement-Kleber jetzt aber wirklich ordentlich das Gummi für die kommenden Wettkämpfe fixiert. 

Und nun zum Überflieger der Cross-Saison bislang: Maxi. Der rasiert derzeit in der U13 (fast) alles, was ihm vor das Vorderrad kommt. So auch in Harxbüttel. Die Braunschweiger Serie ist ja seit jeher für uns ein gutes Pflaster. Und Harxbüttel ist vielleicht die schönste Strecke der Serie. Die lange Sanddurchfahrt, das Geschlängel im Wald sowie die langen Passagen zum „Drücken“ – einfach gut dort. Mit jeder Menge Spaß ballert Maxi zum Sieg. Großartig!

Es gab noch mehr Platzierungen in Braunschweig. In der Eliteklasse ist Jakob auf einem super Weg. Zeigte er schon in Erfurt gute Ansätze, setzte er das in Harxbüttel fort – starker siebter Platz. Dahinter arbeiten sich Niklas Frambach als Dreizehnter und Julian als Vierzehnter immer mehr ins Thema „Fahren mit dünnen Reifchen durch den dicken Dreck“ ein. Gut so, ihr beiden. In der Frauen-Elite war Lydia nach zuletzt sehr mäßigen Trainingsleistungen dennoch am Start. Die Konkurrenz aber war mächtig, da gab es nix zu holen. Am Ende war der Tank sowas von leer – Platz sieben, alles gut. Weitermachen! 

Und auch Nicole musste bei den Frauen Masters die Ladies aus Niedersachsen ziehen lassen. Kein Beinbruch, die können das so richtig. Platz fünf für Nicole. Bei den Masters 3 der Männer läuft es bei Holger derzeit nicht so rund. Platz 22 – das geht sicher besser, nur eben aktuell nicht. Wichtig ist, sich dem Wettkampf zu stellen. Und das macht der Holger. Jede Menge Fleißpunkte für ihn.