Wenn doch nur die Logistik so schnell wäre, wie die FahrerInnen beim CargoCrit des RSV Marburg in diesem Jahr. Im CargoCrit Youth stürmten die U11 bis U19 über die 900 Meter lange und flache Strecke in Weimar an der Lahn.
Die Rennen der U11 und U13 wurden zusammen ausgetragen, sodass Marcel und Maxi mit einigen Sekunden Abstand auf die Strecke gingen. Es fand sich schell eine Führungsgruppe, in der sich Maxi und Marcel sehr weit vorn einordnen konnten. Runde für Runde ging es im gemäßigten Tempo weiter… niemand wollte ausbrechen. Also: Erst einmal abwarten und immer mal austesten, wer einen Ausbruchsversuch mitgehen würde.
Erst ab der 15. Runde wurde es aktiver und schneller, die Älteren zogen das Tempo mächtig an, und testeten aus, was geht. Dabei wechselten sich Maxi und zwei weitere Fahrer der U13 in der Führung ab. Im Schlepptau hatten sie Marcel, der nach Runde 20 souverän als erster der U11 ins Ziel fuhr. Spannender wurde es dann in der vorletzten Runde, als sich jeder aus dem Führungstrio in eine vorteilhafte Position bringen wollte. Auf der letzten Zielgeraden lieferten sich Maxi und Erik Nenke von der Eintracht Frankfurt ein Sprintduell, bei dem Maxi schlussendlich seine starken Beine unter Beweis stellen konnte – der Sieger im Schlusssprint. Und wir wollen auf keinen Fall Emil vergessen. Der hat schon jetzt das Kämpferherz eines ganz Großen und fährt als jüngster in der U11 auf Platz 8. Großartig.
Und es ging noch weiter, denn Mio springt mit Rang 3 aufs Podest der U15. Wenn er im kommenden Jahr so richtig Rennroutine bekommt, dann wird das ein tolle Saison werden, garantiert. Dazu wird Ole sechster in der U17 – ok, da hat er sich vielleicht ein wenig mehr vorgestellt, aber das passt alles schon. Wichtige Rennkilometer. Und: Niklas landet doch glatt auf dem zweiten Platz in der U19. Kann man echt nicht meckern. Wenn wir jetzt noch an die Menge der Eintracht-FahrerInnen rankommen würden – das wäre ein Träumchen. Von diesem seltsamen südlichen Verein, den man bei uns im hessischen Norden nur aus Mythen und Sagen kennt, waren doch glatt 11 FahrerInnen am Start. Respekt nach Frankfurt und einen ganz dicken Applaus an unsere blau-gelbe Renntruppe.
Danke für viele tolle Fotos an Melanie und an Andreas Ramroth.








