Udo und die Magie der Stahlrahmen im Wiener Weinviertel


Es gibt Rennen – und dann gibt es Erlebnisse. Das „In Velo Veritas“ im Wiener Weinviertel war Letzteres: kein Wettkampf, sondern eine Hommage an das Radfahren, wie es früher war. Klar, dass Udo dabei nicht fehlen durfte. Rennräder aus Stahl, mit Pedalhaken, Unterrohrschalthebeln und außenliegenden Bremszügen, und Strecken die über 70, 140 oder 210 Kilometer und über Nebenstraßen und Feldwege des Weinviertels gingen.

Zeitmaschinen auf zwei Rädern

Hier ging es nicht um Carbon, nicht um Elektronik, nicht um Aerodynamik. Hier zählten Stahlrahmen, 6 Gänge (max!) und der pure Charme der alten Tage. Über 1.000 Teilnehmer:innen aus ganz Europa waren mit ihren Lieblings-Stahlrossen angereist – ein Beweis, dass die Faszination für diese Räder ungebrochen ist. 

Wein, Wind und wahre Geselligkeit

Los ging’s im 5-Minuten-Takt – und dann wurde nicht nur gefahren, sondern gelebt. Die Route führte durch das malerische Weinviertel, vorbei an Weingärten und durch idyllische Dörfer. Unterwegs wurde gelacht, geschoben und geholfen, wo es nötig war. Die Stimmung? Einfach unschlagbar. Die Kontrollstellen – hier „Laben“ genannt – waren der absolute Höhepunkt. In Gasthausgärten wurden Buffets von Profis aufgetischt: Alles, was das Herz (und der Magen) begehrt. Und ja, sogar Veltliner-Flaschen standen bereit – weil was wäre ein Event im Weinviertel ohne Wein? 

„Bei der dritten Labe habe ich mich gefragt: Fahre ich hier ein Rennen oder bin ich auf einer kulinarischen Weinprobe mit Zwischensprints?“

Grande Finale

Die Zieleinfahrten wurden bejubelt und gefeiert, als hätte jeder eine Etappe der Tour de France gewonnen. Und dann ging’s weiter: Musik, Geselligkeit und Geschichten bis in den Abend hinein. Udo war mittendrin – und für ihn war klar: „In Velo Veritas“ war mehr als eine Ausfahrt. Es war ein Fest der Gemeinschaft und ein Beweis, dass Radfahren am schönsten ist, wenn es um die Freude am Fahren selbst geht

„Das war kein Event. Das war eine Zeitreise mit Pedalen. Und das beste daran? Jeder hat gewonnen – außer vielleicht meine Waden morgen früh!“

.