Pfingsten und es war jede Menge los. Christoph, Daniel und Holger waren aktiv in Dautphe und in Borsum. 

Apropos Dautphe: Schön, dass das Rennen stattgefunden hat, der allgemeine Kommissärsmangel schlug zu und leider konnten wir nicht aushelfen, da alle unterwegs waren. Sieht man mal wieder, wie wichtig es ist, bei allen eigenen Veranstaltungen vereinsintern reagieren zu können. Dazu kommt, dass der Termin schon echt speziell ist. Traditionell ist um Pfingsten herum radikal viel los, da hat es solch ein Rennen wie Dautphe enorm schwer. 

In jedem Fall ist die Strecke schon durch ihre 85 Runden bei den Männern ein Brett. Da muss man nicht nur in den Beinen, sondern auch im Kopf kerngesund sein, um keinen Drehwurm zu bekommen. Daniel hat sich ja toll in einen Rennrhythmus eingearbeitet und fährt seine erste Saison großartig, aber auch er musste nach der ersten Wertung von der Spitze abreißen lassen. Sein Fazit: „Fand es echt brutal hart und hatte zwischenzeitlich auch ‚gehofft‘, dass wir nach dem Überrunden rausgenommen würden. Wir ‚durften‘ aber durchfahren.“ Mit einem Rundenrückstand von vier Runden kam Daniel auf Platz 10. Zwei Plätze und zwei Runden dahinter kam Christoph ins Ziel. Mindestens tausend Fleißpunkte haben wir dafür im internen ZG-Tableau für euch beide notiert. 

Für Holger lief es in der Masters 3 ähnlich hart. Nach seinem achten Platz im Jahr zuvor, entpuppte sich das Rennen in diesem Jahr als gigantische Hürde. Drei Runden vor dem Ende wurde er von seinen Leiden durch den WA erlöst und kam als 14. mit einem Rundenminus von vier ins Ziel. Krönchen richten und weitermachen. 

Daniel konnte das natürlich nicht auf sich sitzen lassen. So ging es am Tag darauf nach Borsum zum prestigeträchtigen Rennen. 50 Runden mit 65 Kilometern standen auf dem Programm. Und weniger im Kreis fahren bringt bessere Resultate. Daniel schnappt sich sogar noch in der 9. Wertung drei wertvolle Punkte und kommt damit auf einen tollen 11. Platz bei den Amateuren. Sehr fein gemacht, Daniel.