Ole, Finn, Konrad und Gustav waren in Karbach zur Bundessichtung der U17 am Start. Olaf und Roman konnten mit dem Quartett entspannt zur Streckenbesichtigung plus Vorbelastung am Samstag anreisen. Gustav wurde perfekt vom LV NRW betreut und die drei Blau-Gelben konnten sich dank Peter Pagels die Nummern und Transponder ebenfalls ganz relaxed am Vortag abholen. So stand einem guten Renntag nichts im Wege.
Der Sonntag überzeugte schon zu Startbeginn um 9 Uhr mit mächtig Sonne und knackigen Temperaturen. Entsprechend war die Kühlbox gut gefüllt mit Getränken und Eis-Strümpfen. Und die wurden auch fleißig genutzt.
Vom Start weg wurde das Rennen trotz der Temperaturen hart gefahren und das Feld riss auseinander – das Durchschnittstempo war noch einmal klar höher, als im Jahr zuvor. Gustav arbeitete ganz weit vorne an einer Platzierung, während Konrad sofort eine gute Verfolgergruppe fand und auch Ole war – wie üblich – bestmöglich platziert. Nur Finn schaute sich das Treiben von gaaanz weit hinten an. In Runde 2/4 begann er dann aber, sich nach vorn zu arbeiten, und konnte letztlich zu Konrad aufschließen. Die beiden machten das bis ins Ziel prima und kamen auf die Plätze 87 und 89.
Ole hatte mit dem zornigen Anstieg am Ende des Feldes mächtig zu kämpfen; alles andere hätte auch verwundert. Aber er machte seine Sache klasse. Am Schluss sogar noch eine super faire Geste von ihm, indem er seinem Mitfahrer ebenfalls Eis anbot. Da musste Roman dann gleich vier Hände zum Anreichen nutzen. Bombe, Ole und Platz 95. Gustav schließlich kommt nach seinem Schlüsselbeinbruch immer besser ins Rollen und sprintet mit dem Feld auf Platz 15 ins Ziel.
Die wichtigste Erkenntnis des Wochenendes: Platzierungen sind hübsch, aber noch besser ist, dass wir klasse Jungs haben, die füreinander und andere da sind. Extrem fair, extrem freundlich. Eine echte Vorzeigetruppe.
Wo wir bei „extrem“ sind: Extrem schade, dass Niklas ob des besch… Sturzes beim Rohloff-Cup sein Bundesligarennen verpasst hat. Er hätte ebenfalls noch super ins Bild gepasst.
Dicker Dank geht raus an Olaf. Ohne dessen Hilfe wären die Jungs nicht so gut zu verpflegen gewesen. Bombe!










