Joshua, Gustav und Maxi waren in den vergangenen Tagen und Wochen gleich bei mehreren Crossrennen am Start. Und das lief doch schon sehr, sehr gut.
Der Einstieg für Joshua und Gustav bei der Doppelveranstaltung in Stahnsdorf beim Bundesligarennen. Joshua hatte am ersten Tag bei der Elite mächtig was vor der Brust und kam als 16. ins Ziel – alle Achtung, muss man erst einmal hinbekommen. Dass dann am Folgetag der Motor nicht mehr so rund lief und er das Schlusslicht bildete … geschenkt. Daumen hoch für den Megaeinsatz von Joshua.
Gustav startete bei seinem ersten Crossrennen der Saison ganz ohne Anspruch. Nach dem Motto „Mal sehen, was kommt“ ging es auf die Strecke, und mit einem Rückstand von 1:40 Minuten fuhr er als respektabeler 12. ins Ziel, einen Großteil der Meute hinter sich lassend. Auch für ihn galt an Tag zwei, dass die Luft schon etwas raus war, immerhin noch Platz 19.
Heidelberg
Bei frostigen Temperaturen ging es für Gustav aus der letzten Reihe los. Aber schon als Zweiter fuhr er in die erste Kurve. Ein Trio konnte sich recht schnell vom Feld lösen. In den technischen Passagen musste Gustav zunächst immer leicht abreißen lassen, fuhr die Lücke dann aber immer wieder sehr kraftvoll zu. Schließlich waren es noch Gustav und Moritz Kunath aus Magstadt, den Gustav aber mit einer erneuten Attacke vom Hinterrad schütteln konnte. Ein schöner Sieg für ihn und die Erkenntnis, dass die Kraft super, aber die Technik noch ausbaufähig ist.
Hardegsen
Die Cross-Strecke wurde ja als „anfängerfreundlich“ beworben, stellte sich jedoch aufgrund der Witterungsverhältnisse als herausfordernd heraus. Nachfröste hatten die Strecke ordentlich durchgefroren und mit einem weißen Zuckerguss überzogen. Steile Anstiege und flotte Abfahrten machten das Rennen zu einer echten Herausforderung für die Teilnehmer. Hans-Jürgen verzichtet daher besser, und da auch Nicole und Steph verhindert waren, lag es an Maxi und Gustav, unsere Farben dort zu vertreten.
Maximilian ließ sich in der U13 von der anspruchsvollen Strecke und den Temperaturen unter dem Gefrierpunkt nicht abhalten. Er meisterte alle Passagen – Anstiege, Abfahrten, Buckelpisten sowie künstliche Hürden – bravourös. Sein Start-Ziel-Sieg stand nie in Frage. Herzlichen Glückwunsch zum ersten Sieg im neuen blau-gelben Trikot!
Gustav ging das Rennen hochkonzentriert an und zeigte eine hervorragende körperliche Verfassung. Selbst ein technischer Defekt kurz vor dem Start ließ ihn ruhig und gelassen bleiben. Besonders in den Bergaufpassagen konnte er seine Stärke ausspielen und die Konkurrenz auf Abstand halten. In den Abfahrten hieß es: Augen zu und durch. Dank seiner enormen Kraft und einer nun besser werdenden Technik vergrößerte er den Abstand zur Konkurrenz immer weiter. Am Ende hatte der Zweitplatzierte bereits eine ¾ Runde Rückstand, trotz eines unfreiwilligen Bodenkontakts von Gustav. Exzellente Arbeit und schicker Sieg. Und ganz toll: Maxi und Gustav harmonierten toll miteinander. Da werden Tipps gegeben und wird sich angefeuert. Klasse.






