Jede Menge ZG am Wochenende. Wir starten mit „Rund in Refrath“, zum 75. mal ausgerichtet von „Staubwolke Refrath“ – was ein schöner Vereinsname, kann man fast neidisch werden. Hier waren Leevke bei den Frauen sowie Daniel, Holger, Jan und Paul bei den Jungs am Start.
1,5 km pro Runde standen auf dem Programm und Leevke fuhr auf einen guten 12. Rang. Zwei Runden fing sie sich ein, aber das ist keine Tragik. Leevke ist ja noch ein absoluter Rookie und jeder Rennkilometer macht sie besser. Superschön zu sehen, dass sie sich diesen Herausforderungen stellt. Superschade dagegen, dass der Fotograf wohl nur Zeit für die Männerrennen hatte.
Bei den Männern hat Daniel den Dreh raus. Es geht nicht nur ums Treten, sondern auch um die richtige Platzierung. Und Daniel macht das besser und besser. Im Ziel Platz 24 von 52. Das ist richtig prima, Daniel. Jan fuhr 19 Runden, um am Ende mit einem DNF in der Wertung zu stehen, Paul und Holger 7 Runden. Nicht wild, alles gut. Kopf hoch und weiter.
Uhlmann Oberschwaben Cycling Grand Prix 2026
Irgendwie haben wir das Rennen nur halb auf Schirm. Warum eigentlich? Das sollten wir im nächsten Jahr dringend ändern, ist ein echt tolles Event. In diesem Jahr ließen sich das Niklas (Bundesliga U19) sowie Konrad in der U17 nicht nehmen und waren für Blau-Gelb am Start.
Die erste Etappe am Donnerstag, der Burgblick Giro, hatte es für Niklas gleich in sich. 96 Kilometer standen auf dem Programm. Nach gut zwei Stunden fährt Niklas in einer Gruppe 20 Sekunden hinter dem Sieger ein. Perfektes Timing, denn passend zur Streckenlänge auch Platz 96. Ein guter Auftakt.
Am Folgetag ging es gegen die Zeit und dazu der erste Start der U17 mit Konrad. Die 6,5 Kilometer waren nicht sehr lang, dazu aber gab es mächtig Wind. Und da Konrad nicht der Kleinste ist, war die Geschichte mit Aero dann umso schwieriger. Mit 1:10 Minuten Rückstand fuhr er auf einen respektablen 24. Platz. Niklas hatte seine TT-Maschine am Start, und fuhr nach 15 Kilometern Distanz als 78. von 110 mit einem Rückstand von gut 2 Minuten ins Ziel.
Die dritte Etappe am Samstag für Niklas. 87 Kilometer sollten es werden – sollten. Irgendwie war der Sprit nach 10 Kilometern alle – DNF. Abhaken und die Gedanken besser auf die Schlussetappe lenken. Und Konrad? Dessen zweite Etappe über 47 Kilometer lief richtig gut. Ein klein wenig übermotiviert ging er die ersten 15 Kilometer an – schön viel Führungsarbeit und jede Menge Freude beim Rest des Feldes, mussten die wenigstens nicht so viel machen. Auf den letzten Kilometern musste er der Geschichte dann Tribut zollen und flog aus der Gruppe. Immerhin aber noch ein schicker Platz 28 am Ende.
Der letzte Tag für Konrad und Niklas und die „Rino Cup-Etappe“. Konrad kommt als 26. nach 1:38 Stunden ins Ziel. In der Endabrechnung über drei Tage springt für ihn Platz 24 heraus. Das ist doch mal eine Ansage: drei Tage harte Arbeit und eine ganz neue Erfahrung. Niklas hatte wieder gute Beine für 2:50 Stunden und kam auf Platz 66 ins Ziel. Prima gemacht, Niklas.













