{"id":436,"date":"2018-09-03T09:29:36","date_gmt":"2018-09-03T09:29:36","guid":{"rendered":"http:\/\/zweirad-kassel.de\/?p=436"},"modified":"2018-09-03T09:29:36","modified_gmt":"2018-09-03T09:29:36","slug":"im-fokus-von-hunderttausenden","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rvmedia.de\/index.php\/2018\/09\/03\/im-fokus-von-hunderttausenden\/","title":{"rendered":"Im Fokus von Hunderttausenden"},"content":{"rendered":"<p><strong>Laurens beim Radrennen \u00bbEuroEyes Youngclassics\u00ab in Hamburg<\/strong><\/p>\n<p>Drei Tage Radsport mit vier Rennen und internationaler Besetzung \u2013&nbsp;eine Auswahl der Besten stand f\u00fcr die \u00bbEuroEyes Youngclassics\u00ab im Rahmen der \u00bbCyclassics\u00ab in Hamburg in diesem Jahr am Start. Einem Rennen der Altersklasse U17, in dessen Siegerlisten sich bereits zig aktuelle Profis eingetragen haben und das von Hunderttausenden von Zuschauern an der Strecke am Sonntag ges\u00e4umt wurde. In diesem Jahr war Laurens f\u00fcr den Kader des Landesverbands Hessen mit am Start.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><em>Wann ging das Unternehmen \u00bbEuroEyes Youngclassics\u00ab f\u00fcr dich los?<\/em><br \/>\nLaurens: \u00bbDie ersten drei Teammitglieder kamen bereits am Donnerstagabend zu mir. Am Freitagmorgen kamen dann noch ein Teamkollege aus Fulda und der Teambus hinzu und dann ging es los nach Hamburg zu unserer Unterkunft. Unser Materialwagen kam sp\u00e4ter am Abend. Von der Schule waren wir ja alle durch den Hessischen Radsportverband befreit.\u00ab<\/p>\n<p><em>Und gleich das erste Rennen?<\/em><br \/>\nLaurens: \u00bbRichtig. Sofort am Freitag um 17.30 ging es an den Start: 150 Fahrer auf einer Rundstrecke von knapp 68 km. Die Stimmung im Team war ziemlich entspannt und lustig. An taktische Vorgaben waren wir nicht gebunden, daher ist jeder nach eigenem K\u00f6nnen gefahren. Das Rennen war sehr unruhig mit vielen Tempoversch\u00e4rfung und auch Verlangsamungen des Feldes. Das f\u00fchrte zu allerlei St\u00fcrzen und ich musste mich enorm konzentrieren \u2013&nbsp; das hat beinahe so viel Kraft gekostet wie das eigentliche Treten. Beim Zielsprint konnte ich nicht eingreifen, dazu h\u00e4tte ich fr\u00fcher eine bessere Platzierung im Feld suchen m\u00fcssen. Aber die sehr engen Stra\u00dfen \u2013&nbsp;teils betonierte Feldwege \u2013&nbsp;und eine zus\u00e4tzliche Verengung auf den letzten 5 km machten das nahezu unm\u00f6glich. Letztlich war es mit 44 km\/h ein recht schnelles Rennen und ich bin im Hauptfeld als 81. ins Ziel gekommen.\u00ab<\/p>\n<p><em>Wie ging es dann am Samstag weiter?<\/em><br \/>\nLaurens: \u00bb Schon fr\u00fch um 9:16 Uhr starteten wir zum Mannschaftszeitfahren \u00fcber 14,4 km. Der Kurs war in Teilen der vom Vortag. Nur wenige H\u00f6henmeter und kein Wind boten eigentlich gute Voraussetzungen, aber letztlich hatten wir viel zu wenig miteinander trainiert. Daher konnte es nicht gut gehen. Und so war es auch. Unsere Formation erinnerte wohl eher an einen Schweizer K\u00e4se mit metergro\u00dfen L\u00f6chern. Das Tempo wurde je nach Fahrer mal reduziert, mal erh\u00f6ht, was zum Verfall der Anordnung im Team f\u00fchrte. \u00dcberholt wurden wir aufgrund der 4-Minuten-Abst\u00e4nde aber zum Gl\u00fcck dann doch nicht. Die Zeit war schlussendlich alles andere als gut.\u00ab<\/p>\n<p><em>Aber das war ja an diesem Samstag noch nicht alles.<\/em><br \/>\nLaurens: \u00bbStimmt. Um 17:30 Uhr sa\u00df ich wieder im Sattel, wir hatten 6 Runden \u00e1 9,4 Kilometer zu fahren. Ich war im Rennen zuerst nicht optimal positioniert und dann kam es noch zu einem Sturz vor mir. So entstanden zwei Gruppen. Danach habe ich zwar versucht, wieder in die erste Gruppe zu fahren, aber daf\u00fcr fehlte mir die Hilfe der anderen Fahrer. Das Terrain selbst war mit einer kleinen Bergwertung abwechslungsreich, eigentlich f\u00fcr meine St\u00e4rken passend, aber in so einem Rennen entscheidet die Taktik und daf\u00fcr hatte unser Team eine zu geringe Vorbereitung. So hatten wir nur einen Fahrer im vorderen Drittel mit dabei.\u00ab<\/p>\n<p><em>Schlie\u00dflich der Sonntag vor gro\u00dfer Kulisse in Hamburg. Wie war das?<\/em><br \/>\nLaurens: \u00bbGro\u00dfartig. Vom Wetter her sehr angenehm. Etwa bew\u00f6lkt und daher perfekt zum Radeln. Ich habe mich auch am Start gleich mit zwei Teamkollegen ganz vorne postiert, um sofort reagieren zu k\u00f6nnen. Das Rennen selbst war mit einem Durchschnitt von 45 km\/h schnell, aber dennoch etwas ruhiger. Trotzdem gab es auch hier einige St\u00fcrze, die ich zwar immer umfahren konnte, die aber Kraft und letztlich Pl\u00e4tze kosten. Das Gute: Ich war durchaus in der Lage vorne mitzufahren und war f\u00fcr eine kurze Zeit auch in einer Ausrei\u00dfergruppe dabei. Ich kann also von der Leistung her schon mitmischen, aber es fehlt noch an Technik und Taktik. Dazu kommen noch der Unterschied von Material und Vorbereitung im gesamten Team \u2013&nbsp;das geht die Konkurrenz aus D\u00e4nen und Belgiern sowie den anderen deutschen Landesverb\u00e4nde schon fast professionell an. Auf jeden Fall aber hielt Hamburg einige echte G\u00e4nsehautmomente f\u00fcr mich bereit; die Menschenmassen am Rande, die einen anfeuern, das ist schon au\u00dfergew\u00f6hnlich. War schon f\u00fcr mich eine Ehre hier in Hamburg dabei gewesen zu sein und quer durch die Stadt zu rasen.\u00ab<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Laurens beim Radrennen \u00bbEuroEyes Youngclassics\u00ab in Hamburg Drei Tage Radsport mit vier Rennen und internationaler Besetzung \u2013&nbsp;eine Auswahl der Besten stand f\u00fcr die \u00bbEuroEyes Youngclassics\u00ab im Rahmen der \u00bbCyclassics\u00ab in Hamburg in diesem Jahr am Start. 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