{"id":3837,"date":"2020-08-18T15:00:28","date_gmt":"2020-08-18T15:00:28","guid":{"rendered":"http:\/\/zweirad-kassel.de\/?p=3837"},"modified":"2020-08-18T15:00:28","modified_gmt":"2020-08-18T15:00:28","slug":"eine-wheel-diva-in-polen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rvmedia.de\/index.php\/2020\/08\/18\/eine-wheel-diva-in-polen\/","title":{"rendered":"Eine Wheel Diva in Polen"},"content":{"rendered":"\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p>Ein <strong>UCI-Rennen<\/strong> war angesagt \u2013&nbsp;endlich einmal wieder. Dieses Mal ging es nach <strong>Golub-Dobrzyn in Polen<\/strong>. Am Freitag habe ich morgens noch gearbeitet, bevor es mit dem Zug nach Berlin ging. Statt also einer kleinen Vorbelastung auf dem Rad, hie\u00df es: Puls im Zug, weil auf die Deutsche Bahn mal wieder alles andere als Verlass war. Egal, Ruhe bewahren. Kaum in Berlin schlie\u00dflich angekommen, ging es in den Bus und Abfahrt nach Polen, dort kamen wir dann sp\u00e4tabends an. Jetzt nur noch schnell etwas snacken und nichts wie ins Bett.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Am n\u00e4chsten Tag ging es f\u00fcr mich gl\u00fccklicherweise erst um 14 Uhr mit dem Zeitfahren los. Daher konnte ich mich ein wenig ausschlafen und im Anschluss die Strecke abfahren. Mein Start dann um 15:06. Die Aufregung war gro\u00df, weil ich noch nie mit Aufliegern gefahren bin, aber die Strecke war super: leicht wellig, perfekter Asphalt und gr\u00f6\u00dftenteils durch den Wald, also schattig und nicht so viel Wind. W\u00e4hrend in Deutschland \u00fcber 30\u00b0 waren, war die Temperatur in Polen bei angenehmen 25\u00b0C. Das <strong>Zeitfahren<\/strong> lief super, ich konnte die ganze Zeit in der Aeroposition verbringen, auch wenn die Wattwerte ein bisschen h\u00f6her h\u00e4tten sein k\u00f6nnen. Das reichte f\u00fcr <strong>Platz 26 <\/strong>mit etwa 4 Minuten R\u00fcckstand auf Marta Jaskulska von der polnischen Nationalmannschaft und 3:30 Minuten hinter der besten Deutschen, Corinna Lechner vom Profi-Team Stuttgart.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die n\u00e4chste Nacht hatte es in sich, denn wir waren in einem <strong>Hochzeitshotel<\/strong> untergebracht. Leider aber wurde es alles andere als romantisch, das hatte sich bereits beim Fr\u00fchst\u00fcck angebahnt. Der morgens geschm\u00fcckte Saal f\u00fcllte sich zum Abend und dann wurde ausgiebig Hochzeit gefeiert \u2013 mit Live-Band. Die Hochzeitsgesellschaft war auch recht ausdauernd: Bis fr\u00fch um 5 Uhr wurde wild gefeiert. Dementsprechend zerknautscht ging es dann auch an den Start des Stra\u00dfenrennens. Die erste Runde war ziemlich hart f\u00fcr mich. Die dicken Beine von gestern, zu wenig geschlafen, nerv\u00f6ses Feld &#8230; Dinge, die ich so nicht brauchte. Aber es wurde von Runde zu Runde besser. Ich wusste, wo die Schlagl\u00f6cher und der Sand nicht waren und steuerte darum herum. Dazu kam ein sehr steiler Stich, der aber immer besser f\u00fcr mich zu fahren war. Nach Runde 4 verabschiedeten sich die Juniorinnen, wodurch das Gedr\u00e4nge auch weniger wurde. Die letzte Runde wurde dann auf Position gefahren. Da ich dieses Jahr noch nicht so viel im Feld gefahren bin und auch einige spektakul\u00e4re St\u00fcrze beobachten konnte, habe ich versucht, mich aus allen riskanten Aktionen rauszuhalten. Bin dann einfach im Feld ins Ziel gerollt. Das bedeutete am Ende <strong>den 23. Platz unter 46 Fahrerinnen<\/strong>, nichts zu klagen also und ein sch\u00f6ner, solider Platz im Mittelfeld.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Danach gab es \u00bbKatzenw\u00e4sche\u00ab und f\u00fcr 5 Stunden wieder ab in den Bus nach Berlin. Dort \u2013&nbsp;nat\u00fcrlich \u2013&nbsp;den letzten Zug nach Kassel verpasst und so musste ich die Nacht noch in Berlin verbringen, bevor es dann Montagmorgen mit der Bahn nach Kassel und wieder zur Arbeit ging.<\/p>\n\n\n\n<p>Jasmin<\/p>\n\n\n\n\n\n<div style=\"height:50px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" src=\"http:\/\/teamkassel.zweirad-kassel.de\/wp-content\/uploads\/2020\/08\/JC_TT_1_1024-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3835\"\/><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein UCI-Rennen war angesagt \u2013&nbsp;endlich einmal wieder. Dieses Mal ging es nach Golub-Dobrzyn in Polen. Am Freitag habe ich morgens noch gearbeitet, bevor es mit dem Zug nach Berlin ging. Statt also einer kleinen Vorbelastung auf dem Rad, hie\u00df es: Puls im Zug, weil auf die Deutsche Bahn mal wieder alles andere als Verlass war. 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