{"id":381,"date":"2018-04-09T17:03:15","date_gmt":"2018-04-09T17:03:15","guid":{"rendered":"http:\/\/zweirad-kassel.de\/?p=381"},"modified":"2018-04-09T17:03:15","modified_gmt":"2018-04-09T17:03:15","slug":"radsport-am-wochenende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rvmedia.de\/index.php\/2018\/04\/09\/radsport-am-wochenende\/","title":{"rendered":"Radsport am Wochenende"},"content":{"rendered":"<p>Was ein Wochenende. Schon seit einigen Tagen Sonne satt \u2013 beste Voraussetzungen f\u00fcr guten Rennsport. Einzige wettertechnisch nicht ganz optimale Bedingungen wohl bei <strong>Sebastians<\/strong> Reise nach Holland. Bei der dreit\u00e4gigen <strong>Healthy Ageing Tour 2018<\/strong> fuhr er am Freitag auf den 63,8 km in Oldambt \u2013 wie die beiden Tage zuvor \u2013&nbsp;erneut auf <strong>Platz 2 der C4-C5-Athleten<\/strong>. Martin van de Pol war einfach auf allen Strecken der st\u00e4rkere. Ein wirklich exzellentes Ergebnis f\u00fcr Sebastian beim Saisonauftakt.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>Und MTB wurde auch gefahren. Der <strong>Warm-Up-Marathon<\/strong> im nieders\u00e4chsischen Hellenthal bildet schon vom Namen her den Saisonauftakt. <strong>Rainer<\/strong> und <strong>Holger<\/strong> starteten in der Senioren II, <strong>Jannis<\/strong> in der U19 und <strong>Luca<\/strong> bei den Herren &nbsp;\u2013 alle Klassen auf 32 km. Dazu kamen noch <strong>Sophie<\/strong> und <strong>Maurice<\/strong> in der U15 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit 13 km. Auf der 32er-Strecke ging es die ersten 2 km nach dem Start sofort mit einer Steigung 20% nach oben. M\u00e4chtig viel und die Beine wurden gleich maximal gefordert. Die erste H\u00e4lfte der zu fahrenden \u00bbAcht\u00ab bestand aus \u00bbWald- und Schotterautobahn\u00ab, in der zweiten H\u00e4lfte gab es dann ein paar h\u00fcbsche Trails und auch einige anspruchsvollere Passagen.&nbsp;<\/p>\n<p>Holger trieb es bei seinem erten MTB-Wettkampf sofort den Berg hinauf, leider warf ihn eine Panne im sp\u00e4teren Verlauf zur\u00fcck. Und auch Rainer musste mit einem hochfliegenden Stock Bekanntschaft machen. Der flog ins Schaltwerk und zerst\u00f6rte das halbe Schaltr\u00f6llchen, dennoch k\u00e4mpfte sich Rainer nach dem Defekt wieder schnell nach vorne. Am Ende standen f\u00fcr beide die <strong>Pl\u00e4tze 4 und 6<\/strong> auf dem Papier. Prima gemacht. Und Jannis und Luca? Jannis zeigt, dass er schrittweise n\u00e4her an die ganz schnellen Jungs kommt, seine Zeit von <strong>1:31 h<\/strong> kann sich absolut sehen lassen, lediglich drei bis vier Minuten sind die vorderen Pl\u00e4tze noch entfernt. Wir sind gespannt, wie sich seine Saison entwickeln wird. Luca hat hier erwartungsgem\u00e4\u00df noch weitaus mehr R\u00fcckstand. Dieses Jahr wird er wohl verst\u00e4rkt sein Gl\u00fcck auf dem Rennrad suchen, dabei sind solche MTB-Marathons aber gute und harte Trainingseinheiten.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Highlight des Tages waren die Rennen der<\/strong> <strong>Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler<\/strong> aus Sicht der Zweirad-Gemeinschaft. Maurice zeigte, dass auf ihn Verlass ist. Wie schon in den Rennen zuvor und im letzten Jahr ist er stets \u00bbpodiumsreif\u00ab. Platz zwei wurde es dieses Mal f\u00fcr ihn. Mit seiner Ausdauerleistung sind die 13 Kilometer definitiv zu kurz f\u00fcr ihn, d\u00fcrften die U15-Fahrer l\u00e4nger fahren, w\u00e4re <strong>Maurice<\/strong> sicherlich noch st\u00e4rker. So l\u00e4uft es auf Sprintrennen hinaus, bei denen ihm noch ab und an der harte \u00bbPunch\u00ab fehlt, um ganz oben zu stehen. Mit intensiverer Trainingsleistung l\u00e4sst sich dies beheben. Aber will schon bei <strong>Platz 2<\/strong> meckern? Super, Maurice. Noch mehr Grund zum Freuen hat sicherlich unsere junge Amazone <strong>Sophie<\/strong>. Unglaublich gut, was sie bereits im ersten Jahr und ihrem ersten richtigen Rennen ablieferte. Und Sophie hat alles, was man f\u00fcr leistungsorientierten Radsport braucht: denn richtigen Biss. Den n\u00e4mlich setzte sie auf den letzten Metern ein, um die vor ihr liegende Fahrerin noch zu \u00fcberholen. Ein Bravourst\u00fcck, das mit dem <strong>zweiten Platz<\/strong> belohnt wurde. Sensationell. Und da sie sehr trainingsflei\u00dfig ist, sind wir sehr gespannt, wie sich Sophie in diesem und den kommenden Jahren entwickeln wird.<\/p>\n<p>Rennrad: Nach einigen Querelen mit dem Wettfahrausschuss \u00fcber das unendliche Thema Scheibenbremsen \u2013&nbsp;das sich letztlich zu unseren Gunsten entschied \u2013, ging es auf die 66 km rund um den Franz Lenze Platz in Duisburg. Laut Veranstalter machten sich in der C-Klasse knapp 100 Starter auf den Weg. Ein kleiner Wermutstropfen: Ein sehr schn\u00f6rkelloser und nicht profilierter Kurs als Rundstreckenrennen&#8230;Kriterium w\u00e4re die bessere Wahl gewesen; auch f\u00fcr alle Zuschauer.&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Samuel, Lukas und Ben<\/strong> machten es nach dem wohl \u00fcblichen Erstkurven-Pflicht-Crash eines Fahrers prima. Gut platziert im Feld mit Anschluss nach vorne ging es voran. Samuel wurde dann aber leider in einer Kurve zu einem Bremsman\u00f6ver gezwungen, bei dem er st\u00fcrzte. Er zog sich nur leichte Blessuren zu und wurde nach Rundenverg\u00fctung wieder losgeschickt. Leider aber konnte er den Anschuss an die Verfolger &nbsp;\u2013 das Feld war nun in zwei Teile zerrissen \u2013&nbsp;trotz gro\u00dfer Anstrengungen \u00fcber mehrere Runden nicht erreichen. Schlie\u00dflich brach er das Rennen ab; verst\u00e4ndlich. Sp\u00e4ter erging es Lukas \u00e4hnlich. Auch er verlor zwei Mal den Anschluss und gab dann entnervt auf. Fazit der beiden: <strong>Die Grundgeschwindigkeit stimmt auf jeden Fall<\/strong>, einzig einige Details m\u00fcssen im Laufe der Saison noch verbessert werden.<\/p>\n<p>Viel Licht und ein klitzekleiner Schatten bei <strong>Ben<\/strong>. Zum Ende des Rennens war eine 8-k\u00f6pfige Gruppe mit dem sp\u00e4teren Sieger und Ex-Profi Stefan Cohnen vom RSV D\u00fcren mit 45 Sekunden auf und davon. Dahinter zogen Ben und wenige andere das Hauptfeld auf den letzten 4 Runden energisch nach vorn. Eingangs der letzten Runde durfte man sogar mit einem Top-10-Platz lieb\u00e4ugeln, aber das von Ben gew\u00e4hlte Hinterrad entpuppte sich als Flop und nach einer nicht optimal gefahren letzten Kurve wurde er im Sprint auf Platz 31 durchgereicht. <strong>\u00bbUngl\u00fccklich\u00ab<\/strong> trifft es wohl am besten. Dennoch ein gutes Zeichen und wir d\u00fcrfen auf die im Voraus der Saison von allen drei Jungs angepeilten Platzierungen unter den besten Zwanzig hoffen. Allerdings sind unsere Fahrer Leichtgewichte. St\u00e4rker profilierte Strecken sollten ihnen besser liegen als diese klassischen Sprintrennen.<\/p>\n<p>Last but not least unser <strong>Senioren-4-\u00dcberflieger J\u00fcrgen<\/strong>. Was sich schon bei den Crossrennen in der Saison 2017\/2018 zeigte, setzt sich nun auf der Stra\u00dfe fort. Beim exzellent besetzten 8. Gro\u00dfen Fr\u00fchjahrspreis der Gemeinde B\u00f6rger war J\u00fcrgen auf den 41 Kilometern am Start. Nach etwas mehr als einer Stunde musste er nur den Holl\u00e4nder Ron Paffen und Sieger Hans-Gerd Eckermann von der RRG Kleverland den Vortritt lassen. <strong>Satte 15 Punkte<\/strong> mehr auf J\u00fcrgens Konto \u2013&nbsp;spitze gemacht.<\/p>\n\n\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Was ein Wochenende. Schon seit einigen Tagen Sonne satt \u2013 beste Voraussetzungen f\u00fcr guten Rennsport. Einzige wettertechnisch nicht ganz optimale Bedingungen wohl bei Sebastians Reise nach Holland. 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