{"id":269,"date":"2017-03-13T08:47:18","date_gmt":"2017-03-13T08:47:18","guid":{"rendered":"http:\/\/zweirad-kassel.de\/?p=269"},"modified":"2017-03-13T08:47:18","modified_gmt":"2017-03-13T08:47:18","slug":"saisonauftakt-in-herford","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/rvmedia.de\/index.php\/2017\/03\/13\/saisonauftakt-in-herford\/","title":{"rendered":"Saisonauftakt in Herford"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die Fakten im Schnellcheck:<\/strong> Wetter: Sonne satt. Temperatur: leicht \u00fcber der 10-Grad-Marke. Wind: knackiger Ostwind. Streckenl\u00e4nge: 2,8 Kilometer. Profil: wellig mit langem, geraden Anstieg zu Start\/Ziel. Das waren die Basics des gestrigen 5. Fr\u00fchjahrspreises in Herford. Dieses erste Rennen der Saison war f\u00fcr viele Fahrer eine erste Standortbestimmung, wohin die Reise in diesem Jahr gehen k\u00f6nnte. Nach einem z\u00e4hen Winter wollten viele unbedingt wieder aufs Rad und sich messen; einige frisch aus dem Trainingslager die Kr\u00e4fte test. Und so war das Startfeld in Herford \u00fcber nahezu alle Klassen nicht nur sehr gro\u00df, sondern auch richtig stark.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p>F\u00fcr die ZG an diesem Tag am Start: Jannis und Ben in der U19, Thomas in der Elite-C, Rainer und J\u00fcrgen bei den Senioren und Samuel im Hobbyrennen. <strong>Thomas<\/strong> er\u00f6ffnete mit der Elite-C den Tag. Schnell stellte sich heraus, dass der Wind m\u00f6rderisch werden k\u00f6nnte. So schob dieser zwar kr\u00e4ftig zum Ziel den Anstieg hinauf, wehte aber dann gleich nach der Zieleinfahrt erbarmungslos von schr\u00e4g vorne und bestimmte die erste Streckenh\u00e4lfte entscheidend. Das Resultat: w\u00fcste Attacken direkt im Wind und noch auf der Zielgeraden, wo die Windkante genutzt werden wollte. Wer also den Anschluss verlor und nicht sofort eine neue Gruppe fand, der war verloren. Thomas konnte dem hohen Grundtempo und den Attacken nicht ganz folgen, belegte aber im 120er Fahrerfeld und in seiner ersten Elite-C-Saison einen 94. Platz. Ein befreundeter Fahrer aus Melsungen brachte es danach auf den Punkt: \u00bb&#8230;ich wei\u00df auch nicht, warum die regelm\u00e4\u00dfig so reingehackt haben, um kurz danach komplett rauszunehmen. So konnte man keinen Rhythmus finden.\u00ab Es war also f\u00fcr fast alle ein schweres St\u00fcck Arbeit.<\/p>\n<p>In der U19 gingen im Anschluss 21 Fahrer auf die Runde. Waren unsere Jungs in den ersten Runden noch sehr gut dabei, musste zuerst <strong>Jannis<\/strong> und danach <strong>Ben<\/strong> doch abrei\u00dfen lassen. Ein Blick auf die Geschwindigkeitsauswertung \u00fcber die gesamte Strecke aber zeigt, dass sie das Grundtempo immer mitgehen k\u00f6nnen, wenn sie ein Hinterrad finden. Die Tempokurve sackt dagegen sofort zusammen, wenn eine Attacke das Feld zerhackt. Hier m\u00fcssen die folgenden Trainingswochen so ausgerichtet werden, dass sie bei solchen Aktionen dranbleiben k\u00f6nnen. Aber f\u00fcr solche Erkenntnisse sind diese fr\u00fchen Rennen schlie\u00dflich da. Am Ende Platz 17. f\u00fcr Ben und 20. f\u00fcr Jannis in einer enorm starken Konkurrenz.<\/p>\n<p>Dann gingen <strong>Rainer<\/strong> in der Senioren 2 und <strong>J\u00fcrgen<\/strong> in der Senioren 3 an den Start. Das Tempo gerade in diesen Altersklassen war exorbitant. Rainer zeigte sich bereits am Start wenig zuversichtlich, machte aber im ersten Renndrittel eine durchaus gute Figur. In der Folge musste er abrei\u00dfen lassen, hatte aber noch das Gl\u00fcck in eine Sechsergruppe zu gelangen, die auch gut funktionierte. Betrachtet man dazu noch seinen Trainingsr\u00fcckstand durch eine z\u00e4he Erkrankung zu Anfang des Jahres, dann kann er mit dem 33. Platz durchaus zufrieden sein. Und J\u00fcrgen? Er sah schon am Start frisch wie nie aus \u2013&nbsp;hier zeigte sich das frisch absolvierte zweiw\u00f6chige Trainingslager. J\u00fcrgen konnte viele Attacken exzellent mitgehen und durfte sich zu Recht \u00fcber einen sehr guten 24. Platz freuen. Klasse gemacht, J\u00fcrgen.&nbsp;<\/p>\n<p>Nach einigen Hickhack mit der Lizenz entschloss sich unser letzter Fahrer des Tages bereits im Voraus f\u00fcr einen Start im Hobbyrennen. <strong>Samuel Brachmann<\/strong> ist wohl der Gewinner des Tages der ZG. Sein erstes Rennen \u00fcberhaupt und dann gleich so eins. \u00dcber die gesamte Renndistanz von 42 Kilometern konnte sich Samuel in der Spitzengruppe aufhalten und exzellent mitrollen. Mit einem Durchschnittstempo von 41.76 km\/h wurde er schlie\u00dflich im Feld mit 64 Fahrern hervorragender 12. Eine ganz tolle Leistung unseres neuen ZG-Fahrers. Und wir sind gespannt, wie sich der 18-j\u00e4hrige in wenigen Wochen in der Lizenzklasse der Elite-C-Fahrer schl\u00e4gt.&nbsp;<\/p>\n<p>Nach dem Rennen ist vor dem Rennen. In den folgenden zwei Wochen sind unsere Jungs gefordert, das Training anzuziehen und zu intensivieren. In Esplingerode geht es dann am 25. M\u00e4rz auf die Strecke, bevor das <strong>Trainingslager<\/strong> auf Mallorca ansteht. Leider m\u00fcssen wir hierbei immer auf die Schulferien R\u00fccksicht nehmen \u2013&nbsp;ideal w\u00e4re es zwar, ein solches Trainingslager fr\u00fcher im Jahr einzubauen, aber man kann nicht alles haben. Die ZG freut sich darauf, die weitere Entwicklung der U15 bis U19 zu sehen und vor allem, was unsere Rasselbande in der U23 noch alles bewegen kann. Und wir freuen uns auch dar\u00fcber, dass der Flurfunk weitere Lizenzbeantragungen gemeldet hat. Nur so viel dazu: Ein noch junger Altmeister will\u2019s auch noch mal wissen. Seid gespannt.<\/p>\nngg_shortcode_0_placeholder\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die Fakten im Schnellcheck: Wetter: Sonne satt. Temperatur: leicht \u00fcber der 10-Grad-Marke. Wind: knackiger Ostwind. Streckenl\u00e4nge: 2,8 Kilometer. Profil: wellig mit langem, geraden Anstieg zu Start\/Ziel. Das waren die Basics des gestrigen 5. Fr\u00fchjahrspreises in Herford. 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